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Midlife-Crisis
von den feministischen Ursprüngen eines Männer-Klischees
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Schmidt, Susanne (Verfasser)
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Verfasserangabe:
Susanne Schmidt ; aus dem Englischen von Annika Klapper und Stefanie Brägelmann ; durchgesehen und überarbeitet von der Autorin
Medienkennzeichen:
Sachbuch
Jahr:
März 2025
Verlag:
München, Goldmann
Mediengruppe:
Print
Zweigstelle | Signaturfarbe | Standorte | Status | Vorbestellungen | Frist | Barcode |
Zweigstelle:
Wissensturm
|
Signaturfarbe:
|
Standorte:
Sb
396.
1 / Geschlechterrollen, Brauchtum
|
Status:
Verfügbar
|
Vorbestellungen:
0
|
Frist:
|
Barcode:
C0007656292
|
Angaben aus der Verlagsmeldung:
Wir alle kennen das stereotype Bild des Mannes, der sich in der berühmten Midlife-Crisis befindet: Seines Alltags als Ehemann und Vater überdrüssig, geht er »nur schnell Zigaretten holen« und braust mit der neuen Freundin im Sportwagen davon, um für immer zu verschwinden. Doch das verbreitete Klischee männlicher Selbstfindung ist nicht der einzige Entwurf der Lebensmitte. Im Gegenteil: Der Begriff Midlife-Crisis hat feministische Ursprünge. Bekannt machte ihn die New Yorker Journalistin Gail Sheehy in ihrem Bestseller Passages (1976) um der zunehmenden Unzufriedenheit von Frauen mit ihrer Mutter- und Hausfrauenrolle einen Namen zu verleihen. Die Midlife-Crisis im Sinne eines Neuanfangs in den mittleren Lebensjahren einer Frau, verbunden mit weiblichem Aufbegehren und dem Kampf gegen tradierte Geschlechterrollen, verbreitete sich als ein Konzept der Frauenbewegung der 1970er- und 1980er-Jahre. Im weiteren Verlauf eigneten sich konservative Psychologen, Psychiater und andere Experten den populär gewordenen Begriff an, deuteten ihn radikal um und besetzten ihn neu: Die Midlife-Crisis als männliches Phänomen, gleichbedeutend mit dem Ausstieg der Playboys aus dem Familienleben, war geboren – samt aller mit dieser Idee einhergehenden anti-feministischen Implikationen. Susanne Schmidt erzählt den packenden wissenschaftshistorischen Krimi von der patriarchalen Vereinnahmung eines Konzepts, das der Frauenbewegung entstammt, und lädt zu einer Rückbesinnung auf das emanzipatorische Potenzial der Midlife-Crisis ein.
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Verfasserangabe:
Susanne Schmidt ; aus dem Englischen von Annika Klapper und Stefanie Brägelmann ; durchgesehen und überarbeitet von der Autorin
Medienkennzeichen:
Sachbuch
Jahr:
März 2025
Verlag:
München, Goldmann
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Systematik:
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DK396.1
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ISBN:
978-3-442-31725-7
Beschreibung:
Deutsche Erstausgabe, 1. Auflage, 332 Seiten, Illustrationen
Schlagwörter:
Gender
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Schlagwortketten:
Sprache:
Deutsch
Originaltitel:
Midlife-Crisis
Mediengruppe:
Print